Winkelfehlsichtigkeit

 

Wenn das beidäugige Sehen perfekt funktionieren soll, dann müssen sich

beide  Augen genau auf das jeweils angeblickte Objekt ausrichten.  

Dies ist auch winkelfehlfehlsichtigen Menschen möglich, sie müssen dazu jedoch die  

komfortabelste Stellung beider Augen zueinander verlassen. Dies bedeutet dass sie ihre

Sehachsen zum richtigen Sehen erst „ausrichten“ müssen. Sie vermeiden dadurch

Doppeltsehen, müssen dafür aber ihre Augenmuskeln ständig anstrengen.  

  

Wie wird eine Winkelfehlsichtigkeit festgestellt? 

  

Mit Hilfe eines Messgerätes, das den Reiz zum „Ausrichten“ der Sehachsen reduziert.  

Der Untersucher kann damit ermitteln, in welche Richtung die Sehachsen sich bewegen,  

wenn sie nicht mehr durch das visuelle System ausgerichtet werden.  

Wir messen nach einer festgelegten Methodik, der sog. Mess- und  

Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase (kurz MKH). 

  

Was bewirkt eine Prismenbrille bei Winkelfehlsichtigen? 

  

Sie entlastet winkelfehlsichtige Menschen, von dem für die Augenmuskeln  

anstrengenden „Ausrichten“ der Sehachsen.  

Die Augen können in ihre anstrengungsärmste Stellung zueinander gehen und die  

Prismenbrille bewirkt, dass die Bilder im Auge dennoch auf die „richtigen“ Stellen  

treffen, also auf die Stellen mit der höchster Wahrnehmungsqualität.

 

       

Infos erhalten Sie auch auf der Webseite von der "Internationalen Vereinigung für binokulare Vollkorrektion": www.ivbv.org oder www.winkelfehlsichtigkeit.org